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Fünf Fakten über die Abgastests mit den Affen: Eigeninitiative der EUGT oder der Autokonzerne?

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Eigeninitiative der EUGT oder der Autokonzerne?

Das klassische Eigentor, dass sich VW geschossen hat, ist im 58-seitigen Abschlussbericht des Lovelace Respiratory Research Institute schwarz auf weiß vermerkt. Das privatwirtschaftliche Laborunternehmen wurde von der EUGT (Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt + Gesundheit im Transportverkehr) beauftragt. Da ist nämlich davon die Rede, dass der Dieselausstoß vom VW Beetle beim Abgastest den Affen mehr geschadet hat, als bei dem Ford Modell. Die Forschungsvereinigung wurde 2007 von VW, Bosch, Daimler & BMW gegründet. Mit dem Ziel die Wechselwirkungen von Emissionen und Immissionen zu untersuchen. Die Einrichtung sollte keine eigene Forschungsarbeit betrieben, sondern nur in Studien dem Diktat der Autoindustrie gehorchen. „Ich komme mir vor wie ein Dummkopf!" äußerte sich Jake McDonald, Studienleiter des umstrittenen Albuquerque Monkey Tests. Er wusste nichts von dem Einsatz der Schummelsoftware bei der Studie. VW dagegen entschuldigt sich für das Fehlverhalten einzelner und betont im gleichen Atemzug, ebenso wie die anderen Konzerne, dass sie nichts von Methoden & Ablauf der EUGT bei derlei Studien wissen.

 
 
 
 

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